Neues aus der Gemeinderatssitzung:

Windkraft Ja, aber ...

Bürgermeister Hannes Holzner (CSU) hat die ersten Pläne zur Auslotung der Windkraftpotenziale und Fortschreibung der Regionalplanung vorgestellt und er hat wieder überwiegend von "Problemen" und über "Probleme" gesprochen.

Von den Chancen der Gemeinde Piding die Potenziale der Erzeugung erneuerbarer Energien zu nutzen, um künftig an den Erträgen teilhaben zu können, hat er nicht.

Das Ende der Vorstellung: ein halbherziger Beschluss, dass man grundsätzlich für Windkraft sei, aber, aber, aber...

Ein Beispiel?

Windkraft wurde vorgestellt als Flächenverbraucher (>10ha pro Standort), als zusätzliche Lärmquelle, als Verschandelung der Landschaft, der Högl muss geschützt werden, ...

Kein Problem hat unser Bürgermeister Hannes Holzner, wie wir alle wissen, mit dem Bau einer achtspurigen Autobahn und der Neutrassierung inklusive der Zerstörung genau dieser schützenswerten Landschaft in Piding. Nein, er fordert sie sogar noch vehement.

Wieder mal dagegen!

Es hat schon eine gewisse Tradition, dass Bürgermeister Holzner gegen die Beschlussvorschläge der Verwaltung stimmt, die er eigentlich führt.

Gestern in der GR-Sitzung hat er wieder gegen ...

Schade, dass Sie nicht da waren, denn die Sitzung war öffentlich, aber fragen Sie Ihn doch einfach in der Bürgerversammlung am 16. März im Altwirt.

Fragen Sie doch auch warum er in der Februarsitzung des Bau- und Umweltausschuss mal soeben rechtswidriges Verhalten eines Bauunternehmers legalisieren wollte?

Unser Bürgermeister ist gerne dagegen!

Piding soll | darf seine Identität behalten?

2011 hat die Gemeinde Piding mit großem, auch großem finanziellem Aufwand und mit aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie aller Interessengruppen (z.B. Unternehmerforum) das Ortsentwicklungskonzept "Piding 2030" erarbeitet.

In vielen Punkten wurde ein breiter Konsens erzielt und in manchem Punkt gab es klare Mehrheiten. Der Gemeinderat stellte 40% der Mitglieder der Arbeitsgruppe, war also mit großem Gewicht und allen Fraktionen vertreten und beteiligt an dem Entwicklungsprozess.

Überhaupt waren alle Interessengruppen, aber auch die Bürgerinnen und Bürger als Delegierte ihrer Ortszeile im Gremium vertreten und jeder sollte/durfte zu jeder Zeit in seine Gruppe berichten und mit dieser beraten. Der Prozess der Ortsentwicklung war auf darauf ausgelegt die Pidinger Bedürfnisse auf breiter Basis abzufragen und die Pidinger Bürgerinnen und Bürger aktiv zu beteiligen auch auserhalb der Wahlen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

  • Piding bekennt sich zu seinem Status als Kleinzentrum.
  • Piding lehnt großflächigen Einzelhandel ab, weil dieser schädlich für die Entwicklung Pidings ist, große Flächen und beste Ackerböden vernichten wird.
  • Piding bekennt sich zur bäuerlichen Landwirtschaft und möchte seine Attraktivität als Tourimusort stärken.

Der Gemeinderat hat sich mehrheitlich immer ein endgültiges Entscheidungsrecht vorbehalten und hat bereits vor der Verabschiedung in Urwies das Konzept mit einer Gewerbeansiedlung durchkreuzt. In der Diskussion um "Piding 2030" wurde "nachjustiert", aber letzendlich wurde ein Beschluss gefasst. Das Konzept wurde angenommen in allen oben genannten Punkten.

Völlig unglaubwürdig, wenn nun mit den Stimmen der CSU und der FWG die Fortführung des Zielabweichungsverfahren zur Durchsetzung des FOCs mehrheitlich durch den Gemeinderat beschlossen wurde, denn es hat einzig das Ziel Piding für Großflächigkeit zu öffnen.

Die Bürgerinnen und Bürger sollten sich das nicht gefallen lassen, denn hier wird wird BürgerInnenbeteiligung zur Farce.

 

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Willkommen auf der Internetseite des Ortsverbandes Piding von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN.

Hier erfahren Sie nicht nur mehr über die grüne Politik in der Gemeinde Piding, hier zeigen wir Ihnen auch wo Sie mitmachen können (sollen), denn Bürgerbeteiligung ist uns natürlich auch nach der Wahl noch wichtig.

Wir freuen uns, wenn wir Unterstützung bekommen in unserem Bemühen um ein zukunftsfähige

 

 


Piding 2030: Landwirtschaft



Piding 2030: Energie



Piding 2030: Verkehr